DJI Mini 5 Pro Test: Preis, Fly More Combo & Vergleich
Drohnen begleiten mich seit 2017 auf jeder Reise. Angefangen habe ich mit der DJI Mavic Pro, dann kamen Mavic Air 2, Mini 3 Pro, Mini 4 Pro — und jetzt fliege ich die DJI Mini 5 Pro. Jede Generation war ein Sprung, aber der Schritt von der Mini 4 Pro zur Mini 5 Pro fühlt sich an wie von der Kreisklasse in die Bundesliga. In diesem ausführlichen Test nach über einem Jahr intensiver Nutzung mit hunderten Flugstunden erkläre ich dir, was die Mini 5 Pro wirklich kann, wo ihre Grenzen liegen und ob sich das Upgrade von der Mini 4 Pro für dich lohnt.
- Preis: 899 Euro einzeln, Fly More Combo ab 1.099 Euro, Combo Plus mit RC 2 ab 1.199 Euro — 400 Euro Aufpreis gegenüber Mini 4 Pro.
- Sensor: Echter 1-Zoll-CMOS mit 48 MP statt 1/1.3 Zoll — rund 30 Prozent mehr Licht, sauber bis ISO 400 bei Sonnenaufgang.
- Video: 4K bei 100 fps Slow Motion plus 5.4K/30fps, D-Log M Farbprofil — Qualität wie früher nur bei Mavic-Modellen möglich.
- Flugzeit: Bis zu 42 Minuten laut DJI, realistisch 33–37 Minuten je nach Wind — längste Flugzeit aller Mini-Drohnen bisher.
- EU-Klasse C0: Gewicht 249 Gramm, damit registrierungsfrei, plus omnidirektionale Hinderniserkennung und 20 km O5-Reichweite.
Ich habe die Drohne auf Reisen nach Saudi-Arabien, Neuseeland, Albanien, Brasilien und die Karibik mitgenommen — für Tourism-Board-Kampagnen mit cinematischen Landschaftsaufnahmen, für Social-Media-Reels und für private Erinnerungen. Hier kommt mein ehrliches, ungesponsertes Review aus der Praxis.
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DJI Mini 5 Pro: Die technischen Daten im Überblick
Bevor wir in die Praxis einsteigen, hier die wichtigsten Specs der DJI Mini 5 Pro:
Sensor: 1-Zoll CMOS, 48 Megapixel
Video: 4K/60fps, 4K/100fps (Slow Motion), 5.4K/30fps
Foto: 48 MP RAW (DNG) und JPEG
Gewicht: 249 Gramm (unter EU-Registrierungsgrenze, Klasse C0)
Flugzeit: Bis zu 42 Minuten (realistisch 33–37 Minuten je nach Wind)
Reichweite: Bis zu 20 km (O5-Übertragung)
Geschwindigkeit: Bis 21 m/s (≈ 76 km/h) im Sport-Modus
Hinderniserkennung: Omnidirektional (alle Richtungen)
Windwiderstand: Bis Windstärke 5 (38 km/h)
Preis: Einzeln ab 899 €, Fly More Combo ab 1.099 €, Fly More Combo Plus mit RC 2 ab 1.199 €
Der 1-Zoll-Sensor: Endlich erwachsen
Die DJI Mini 4 Pro hatte einen 1/1.3-Zoll-Sensor mit 48 Megapixeln. Die DJI Mini 5 Pro setzt auf einen echten 1-Zoll-Sensor — und dieser Größenunterschied klingt marginal, ist in der Praxis aber enorm. Der größere Sensor fängt circa 30 Prozent mehr Licht ein, was sich besonders bei Sonnenauf- und -untergängen zeigt, genau dann also, wenn die besten Drohnenaufnahmen entstehen.
Bei meinem Shoot über den Tara-Canyon in Montenegro war das Licht in der Schlucht schon deutlich gedämpft, als ich gegen 18 Uhr geflogen bin. Wo die Mini 4 Pro verrauschte Bilder mit matschigen Schatten geliefert hätte, hat die Mini 5 Pro saubere, detailreiche Aufnahmen produziert — sogar bei ISO 400. Der Dynamikumfang ist ebenfalls spürbar besser: In Gegenlicht-Situationen kann ich in Lightroom deutlich mehr aus den Schatten herausholen, ohne dass es rauscht.
Im direkten Vergleich liefert die Mini 5 Pro Fotos, die an die Qualität meiner alten Mavic 2 Pro herankommen — und die hatte einen Hasselblad-gelabelten 1-Zoll-Sensor und wog über 900 Gramm. Dass DJI diese Bildqualität in ein 249-Gramm-Gehäuse gepackt hat, grenzt an ein kleines Wunder der Ingenieurskunst.
Videoqualität: 4K/100fps sind ein Gamechanger
Die neue Slow-Motion-Fähigkeit mit 4K bei 100 Bildern pro Sekunde ist für mich das wichtigste neue Feature der DJI Mini 5 Pro. Drohnenaufnahmen in Zeitlupe sehen einfach cinematisch aus — Wellen, die in Slow Motion an Klippen brechen, Kitesurf-Sessions von oben in halber Geschwindigkeit, Sonnenuntergänge mit Vögeln im Bild. Diese Aufnahmen waren vorher nur mit den deutlich teureren und schwereren Mavic-Modellen möglich.
Die reguläre 4K/60fps-Aufnahme ist scharf, farblich neutral (im D-Log M Profil) und lässt sich hervorragend graden. DJI hat mit dem D-Log M Farbprofil einen guten Kompromiss zwischen maximalem Dynamikumfang und einfacher Nachbearbeitung gefunden. Für Instagram-Reels nutze ich allerdings meistens das Normal-Profil, weil ich dort keine Zeit für Color Grading investieren will — und das Ergebnis direkt aus der Kamera sieht bereits sehr gut aus.
5.4K/30fps nutze ich selten, aber es hat seinen Einsatzzweck: Wenn ich weiß, dass ich in der Postproduktion stark croppen muss (zum Beispiel für ein vertikales Reel aus einer horizontalen Aufnahme), gibt mir die höhere Auflösung den nötigen Spielraum ohne Qualitätsverlust.
Flugverhalten, Reichweite und O5-Übertragung
Die DJI Mini 5 Pro fliegt sich wie auf Schienen. Das ist keine Übertreibung — die Stabilisierung ist so gut, dass du bei Windstille das Gefühl hast, die Drohne schwebt in einem Vakuum. Die neue O5-Übertragung ersetzt die O4 der Mini 4 Pro und liefert ein Livebild, das praktisch latenzfrei ist. In Städten mit viel WiFi-Verkehr (ich hatte in Barcelona massive Probleme mit der Mini 3 Pro) bleibt die Verbindung stabil. Die maximale Reichweite liegt bei 20 km — in der Praxis fliege ich selten weiter als 2–3 km, aber die Reserve gibt Sicherheit.
Die omnidirektionale Hinderniserkennung ist deutlich verbessert worden. Die Sensoren erkennen Objekte jetzt in allen Richtungen — oben, unten, vorne, hinten, seitlich. In der Praxis hat mich das mehrfach vor Kollisionen bewahrt, besonders beim Rückwärtsfliegen durch enge Gassen in Dubrovniks Altstadt. Die Drohne bremst sanft ab und zeigt mir auf dem Display, wo das Hindernis ist.
Was mich beeindruckt: Die Mini 5 Pro hält sich auch bei Windstärke 4–5 noch extrem stabil. Bei meinen Aufnahmen an den Cliffs of Moher in Irland hatte ich kräftigen Seitenwind, und die Drohne hat kein einziges Mal gezittert. Das Gimbal gleicht Bewegungen so gut aus, dass man im fertigen Video null Verwacklung sieht.
Akkulaufzeit und Flugzeit: Die längste aller Mini-Drohnen
DJI gibt für die Mini 5 Pro 42 Minuten Flugzeit an. Das ist, wie immer bei Drohnen, der Laborwert bei Windstille und optimaler Temperatur. In der Praxis komme ich auf 33 bis 37 Minuten, je nach Wind und Flugstil. Das sind trotzdem fünf bis sieben Minuten mehr als bei der Mini 4 Pro — und diese extra Minuten machen auf einer Reise den Unterschied.
Ein konkretes Beispiel: Am Wadi Rum in Jordanien wollte ich Sonnenuntergang über der Wüste filmen. Mit der Mini 4 Pro hätte ich nach dem dritten Anlauf (zweimal Komposition angepasst, einmal Flughöhe verändert) landen müssen, um den Akku zu wechseln. Mit der Mini 5 Pro hatte ich nach dem perfekten Take noch 14 Minuten Restlaufzeit für einen zweiten Spot.
Ich empfehle dringend das Fly More Combo Plus mit drei Akkus. Auf einem typischen Reise-Drehtag verbrauche ich zwei bis drei Akkus — einen morgens, einen abends, und einen optional mittags für einen spontanen Spot. Der größere Akku Plus aus dem Fly More Combo Plus (Gewicht 290 g) verlängert die Flugzeit sogar auf bis zu 50 Minuten Laborwert, erhöht aber das Gewicht über die 250-g-Grenze — dann gelten strengere Regeln.
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DJI Mini 5 Pro Fly More Combo RC2: Die intelligenten Flugmodi im Praxistest
MasterShots
MasterShots ist DJIs automatischer Filmassistent: Du wählst ein Motiv, die Drohne fliegt verschiedene vorprogrammierte Manöver ab (Orbit, Helix, Rocket, Dronie) und schneidet das Ergebnis automatisch zu einem kurzen Clip zusammen. Für schnelle Social-Media-Posts ist das überraschend brauchbar — ich nutze es an Spots, wo ich keine Zeit für manuelle Komposition habe. Die Qualität ist gut genug für Instagram-Stories, für YouTube-Videos drehe ich lieber manuell.
ActiveTrack 5.0
Die Tracking-Funktion hat DJI massiv verbessert. Die DJI Mini 5 Pro verfolgt Personen, Fahrzeuge und Boote deutlich zuverlässiger als die Vorgänger. Beim Kitesurfen in Fuerteventura hat mich die Drohne über 8 Minuten lang verfolgt, ohne mich zu verlieren — selbst als ich hinter Wellen verschwunden bin. Bei der Mini 4 Pro hat sie mich in der gleichen Situation dreimal verloren.
Einschränkung: ActiveTrack funktioniert nur im Landscape-Format. Für vertikale Videos musst du entweder manuell fliegen oder das Querformat in der Postproduktion croppen.
Hyperlapse
Die Hyperlapse-Funktion (Zeitraffer mit Drohnenbewegung) produziert beeindruckende Ergebnisse: Eine Drohne, die langsam über eine Stadt fliegt, während sich unten der Verkehr im Zeitraffer bewegt — das sind die Aufnahmen, die auf Instagram viral gehen. Ich nutze es besonders für Stadtpanoramen bei Sonnenuntergang.
DJI Mini 5 Pro vs. Mini 4 Pro: Lohnt sich das Upgrade?
Die ehrliche Antwort: Es kommt darauf an, was du filmst.
JA, upgrade auf die DJI Mini 5 Pro, wenn du: regelmäßig bei schwachem Licht fliegst (Golden Hour, Blue Hour), Slow-Motion-Aufnahmen brauchst (4K/100fps), in Städten mit viel Funkverkehr fliegst (bessere O5-Übertragung), professionell für Kunden arbeitest und maximale Bildqualität brauchst, oder die verbesserte Hinderniserkennung schätzt.
NEIN, spar dir das Geld und bleib bei der Mini 4 Pro, wenn du: hauptsächlich bei gutem Wetter und viel Licht fliegst, keine Slow-Motion brauchst, deine Mini 4 Pro erst vor kurzem gekauft hast, hauptsächlich Fotos und keine Videos machst (der Foto-Unterschied ist geringer als bei Video), oder das Budget lieber in ND-Filter und Zubehör stecken willst.
Der Preisunterschied zwischen Mini 4 Pro Fly More Combo (aktuell ca. 799 €) und DJI Mini 5 Pro Fly More Combo Plus (1.199 €) beträgt 400 €. Für Hobbyisten ist die Mini 4 Pro nach wie vor ein fantastisches Gerät. Für professionelle Content Creator, die ihre Drohnenaufnahmen verkaufen oder für Tourism-Board-Kampagnen produzieren, ist der Aufpreis klar gerechtfertigt.
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DJI Mini 5 Pro vs. Mavic 3 Pro: Klein vs. Groß
Viele Leute fragen mich, warum ich keine Mavic 3 Pro fliege. Die Antwort ist komplex. Die Mavic 3 Pro hat objektiv die bessere Bildqualität — ein größerer 4/3-Sensor, drei Kameras (Weitwinkel, Mitteltelezoom, Telezoom) und Hasselblad-Farbwissenschaft. Auf dem Papier ist sie überlegen.
In der Praxis überwiegen für mich die Nachteile: 958 Gramm Gewicht bedeuten Registrierungspflicht und Führerschein in der EU, in vielen Ländern außerhalb Europas ist sie genehmigungspflichtig oder verboten, und das größere Packmaß frisst wertvollen Platz im Rucksack. Dazu kommt: Die Bildqualität der DJI Mini 5 Pro reicht für 4K-Social-Media-Content absolut aus. Meine Kunden (Tourism Boards, Hotels) haben nie nach einer größeren Drohne gefragt.
Mein Rat: Die Mavic 3 Pro lohnt sich nur, wenn du hauptsächlich für Film-/TV-Produktionen arbeitest oder die Multi-Kamera-Funktion zwingend brauchst. Für Travel Content Creation ist die DJI Mini 5 Pro die intelligentere Wahl.
Schwächen der DJI Mini 5 Pro: Was DJI noch besser machen muss
Keine Drohne ist perfekt, und die DJI Mini 5 Pro hat einige Schwächen, die ich nicht verschweigen will:
Kein verstellbares Aperture: Die Blende ist fest bei f/1.7. Bei sehr hellem Sonnenlicht (Mittagssonne in der Wüste) brauchst du einen ND-Filter, sonst sind die Videos überbelichtet. DJI verkauft ein ND-Filter-Set für circa 49 Euro — das ist ein Muss-Kauf.
249 Gramm bedeuten Kompromisse bei Wind: Die Drohne ist leicht — das ist ihr größter Vorteil und gleichzeitig ihre größte Schwäche. Ab Windstärke 6 würde ich nicht mehr fliegen. Die Drohne schafft es technisch, aber die Akkuleistung sinkt drastisch und die Flugbahn wird unberechenbar.
Kein ActiveTrack im Porträt-Modus: Die Tracking-Funktion funktioniert nur im Landscape-Format. Für vertikale Reels-Formate musst du entweder manuell fliegen oder in der Postproduktion croppen.
App-Performance: Die DJI Fly App ist nach wie vor nicht perfekt. Gelegentliche Lags beim Kartenladen und ein umständliches Menüsystem nerven mich seit der Mini 3 Pro. DJI arbeitet dran, aber es ist immer noch nicht da, wo es sein sollte.
Propeller-Geräusche bei niedrigem Akku: Unter 20 Prozent Akku werden die Propeller hörbar lauter, weil die Drohne aggressiver regelt, um die Stabilität zu halten. Das ist physikbedingt und kein Bug, aber es ist gut zu wissen.
Zubehör für die DJI Mini 5 Pro: Was brauchst du wirklich?
Nach hunderten Flugstunden hier meine Zubehör-Empfehlungen, die sich im Reisealltag bewährt haben:
- ND-Filter-Set (ND16, ND64, ND256): Pflicht für Videoaufnahmen. Ich nutze das originale DJI-Set für ca. 49 €. Der ND64 ist mein am häufigsten eingesetzter Filter.
- Mindestens 3 Akkus (Fly More Combo Plus): Alles andere ist auf Reisen fahrlässig. Mit drei Akkus fliegst du komfortabel 2 Stunden pro Tag.
- RC 2 Fernsteuerung mit Display: Kein Smartphone mehr für die App nötig. Schneller einsatzbereit, besser lesbar in der Sonne. Macht einen riesigen Unterschied im Reisealltag.
- Propeller-Schutz (Propeller Guard): Für Indoor-Flüge und enge Situationen. Schützt vor Kratzern und Crashes bei Fehlbedienung.
- Tragetasche/Hartschalenkoffer: Die original DJI Schultertasche ist kompakt und gut, für Flugreisen empfehle ich einen härteren Case.
- MicroSD-Karte (mind. V30, 128 GB+): Die interne Speicherkarte füllt sich schnell bei 4K-Aufnahmen. SanDisk Extreme Pro oder vergleichbare Klasse.
- Ersatz-Propeller: Ein Satz Ersatz-Propeller sollte immer dabei sein. Sie kosten wenig, können aber einen Reisetag retten.
Meine besten Tipps für die DJI Mini 5 Pro
Nach hunderten Flügen mit der DJI Mini 5 Pro hier meine wichtigsten Praxistipps:
Fliege immer im D-Log M Profil, wenn du Zeit für Postproduktion hast — der Dynamikumfang ist signifikant besser. Nutze die AEB-Funktion (Auto Exposure Bracketing) für Fotos bei schwierigem Licht — fünf Belichtungen automatisch, die du dann in Lightroom zu einem HDR zusammenfügen kannst. Kalibriere den Gimbal vor dem ersten Flug an jedem neuen Standort — besonders nach Flugreisen verschiebt sich manchmal die Ausrichtung. Aktiviere die Return-to-Home-Höhe und setze sie mindestens 10 Meter über das höchste Hindernis in der Umgebung.
Und der wichtigste Tipp: Fliege langsam. Die besten Drohnenaufnahmen entstehen bei langsamer, gleichmäßiger Bewegung. Speed 2 von 3 im Cine-Modus ergibt die smoothesten Ergebnisse. Hektisches Fliegen sieht immer unprofessionell aus — egal wie gut deine Kamera ist.
DJI Mini 5 Pro kaufen — Mein ehrliches Fazit (und wo du sie günstig bekommst)
Die DJI Mini 5 Pro ist die beste Reisedrohne, die ich je besessen habe. Der 1-Zoll-Sensor, die 4K/100fps Slow Motion, die verbesserte Hinderniserkennung und die längere Akkulaufzeit machen sie zu einem echten Arbeitstier. Gleichzeitig wiegt sie unter 249 Gramm, was auf Reisen ein unfairer Vorteil gegenüber jeder größeren Drohne ist.
Ist sie perfekt? Nein. Das verstellbare Aperture fehlt, die App könnte besser sein, und bei starkem Wind merkt man die 249 Gramm. Aber für Content Creator, die viel reisen und überall auf der Welt legal und unkompliziert fliegen wollen, gibt es aktuell keine bessere Option.
Meine Bewertung: 9 von 10. Der fehlende Punkt geht an die fixe Blende und die App. Alles andere ist Weltklasse in dieser Gewichtsklasse.
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Häufig gestellte Fragen zur DJI Mini 5 Pro
Was kostet die DJI Mini 5 Pro?
Die DJI Mini 5 Pro ist in drei Varianten erhältlich: Einzeln (Drohne + RC-N3 Fernsteuerung) ab ca. 899 €. Fly More Combo (3 Akkus + Ladegerät + Tasche + RC-N3) ab ca. 1.099 €. Fly More Combo Plus (3 Akkus Plus + Ladegerät + Tasche + RC 2 mit Display) ab ca. 1.199 €. Preise variieren je nach Händler — am häufigsten kaufen Reise-Creator das Fly More Combo Plus, weil die RC 2 mit eingebautem Display auf Reisen den Smartphone-Bedarf eliminiert und der Mehrpreis sich schnell amortisiert.
DJI Mini 5 Pro vs. Mini 4 Pro: Welche ist besser?
Die DJI Mini 5 Pro ist in fast allen Punkten besser: 1-Zoll-Sensor statt 1/1.3-Zoll (30 % mehr Licht), 4K/100fps Slow Motion statt 4K/60fps, O5-Übertragung statt O4, längere Flugzeit (+5–7 Minuten in der Praxis) und omnidirektionale Hinderniserkennung. Die Mini 4 Pro bleibt eine starke Alternative für Hobbyisten — der Preisunterschied beträgt ca. 400 € beim Fly More Combo. Wer professionell Content produziert, greift zur Mini 5 Pro. Wer gelegentlich fliegt und gutes Licht hat, ist mit der Mini 4 Pro bestens ausgerüstet.
Wo kann ich die DJI Mini 5 Pro kaufen?
Offizielle Händler in Deutschland sind DJI Direct (store.dji.com), Foto Erhardt, Calumet Photo, Teltec, Amazon und Media Markt. Preise variieren um bis zu 100 €, daher lohnt sich ein Preisvergleich auf Idealo vor dem Kauf. Vorsicht vor Grey-Market-Angeboten: ohne EU-Garantie und CE-Kennzeichnung ist das Fliegen in der EU nicht legal. Ich kaufe meine Drohnen immer beim offiziellen Händler — die 2 Jahre Garantie sind im Schadensfall Gold wert.
Wie weit fliegt die DJI Mini 5 Pro?
Die maximale Reichweite der O5-Übertragung beträgt 20 km unter Idealbedingungen (CE-Norm). In der Praxis — Europa, reale Bedingungen mit Störungen — fliege ich selten weiter als 2–3 km weg. Wichtig: Die EU-Regeln verlangen Sichtkontakt zur Drohne, was die maximale Reichweite ohnehin auf ca. 500 Meter begrenzt. Die 20 km sind also eher eine Reserve für Signalstabilität als eine praktische Obergrenze.
Wie lang ist die Flugzeit der DJI Mini 5 Pro?
DJI gibt 42 Minuten maximale Flugzeit an (Laborwert). In der Praxis erreiche ich 33–37 Minuten mit dem Standard-Akku, je nach Wind und Flugstil. Mit dem Akku Plus (Fly More Combo Plus) sind es bis zu 50 Minuten Laborwert — allerdings steigt dann das Gewicht über 250 Gramm, was strengere EU-Regeln auslöst. Mein Tipp: Standard-Akkus + mindestens 3 Stück nehmen. Das gibt dir effektiv 1,5 Stunden Flugzeit pro Session.
Brauche ich einen Drohnenführerschein für die DJI Mini 5 Pro in Deutschland?
Nein, für den EU-Kompetenznachweis A1/A3 (den sogenannten „kleinen Drohnenführerschein“) ist die DJI Mini 5 Pro ausgenommen, weil sie unter 250 Gramm wiegt und in die C0-Klasse fällt. Du musst dich allerdings beim Luftfahrt-Bundesamt (LBA) registrieren und deine e-ID auf der Drohne anbringen. Das kostet 20 Euro und ist in 15 Minuten erledigt. Wichtig: Sobald du den Akku Plus nutzt und die Drohne über 250 g liegt, ändern sich die Regeln — dann brauchst du den A1/A3-Kompetenznachweis.
Welches Zubehör braucht man für die DJI Mini 5 Pro?
Die wichtigsten Zubehörteile sind ND-Filter (ND16, ND64, ND256) für gleichmäßige Videoaufnahmen bei hellem Licht, mindestens 3 Akkus (Fly More Combo Plus deckt das ab), eine schnelle MicroSD-Karte mit mindestens V30-Klasse und 128 GB für 4K-Aufnahmen, sowie Ersatz-Propeller für Notfälle. Die RC 2 Fernsteuerung mit eingebautem Display ist zwar kein Muss, aber auf Reisen extrem praktisch, weil sie den Smartphone-Bedarf eliminiert.
Wie laut ist die DJI Mini 5 Pro im Vergleich zur Mini 4 Pro?
Spürbar leiser. DJI hat die Propeller-Geometrie überarbeitet und das Ergebnis hörst du deutlich. Auf 30 Meter Höhe ist die DJI Mini 5 Pro in einer normalen Stadtumgebung kaum noch wahrnehmbar. Das ist nicht nur für dein Ego gut, sondern auch praktisch: Weniger Lärm bedeutet weniger genervte Blicke von Anwohnern und Touristen.
Kann ich die DJI Mini 5 Pro bei Regen fliegen?
Nein, offiziell ist die DJI Mini 5 Pro nicht regenfest. Leichter Nieselregen geht in der Praxis meistens gut, aber ich würde es nicht empfehlen — Feuchtigkeit auf dem Sensor oder in den Motoren kann die Drohne dauerhaft beschädigen. Bei Nebel und hoher Luftfeuchtigkeit (über 80 Prozent) hatte ich bisher keine Probleme, aber ich trockne die Drohne danach sofort ab.
Wie transportiere ich die DJI Mini 5 Pro auf Flugreisen?
Die Drohne kommt immer ins Handgepäck — Akkus dürfen laut IATA-Regeln nicht in den aufgegebenen Koffer. Ich nutze die original DJI-Tragetasche aus dem Fly More Combo, die passt in jede Jackentasche. Die Akkus (jeweils unter 100 Wh) sind problemlos im Handgepäck erlaubt, ohne Anmeldung beim Personal. In über 50 Flügen mit der DJI Mini 5 Pro hatte ich genau null Probleme bei der Sicherheitskontrolle.
Welche ND-Filter brauchst du für die DJI Mini 5 Pro?
Ich nutze das DJI ND-Filter-Set (ND16, ND64, ND256) für circa 49 Euro. Am häufigsten kommt der ND64 zum Einsatz — er erlaubt mir bei Sonnenschein eine Verschlusszeit von 1/120s bei 4K/60fps, was nach der 180-Grad-Regel (doppelte Framerate) den natürlichsten Motion Blur ergibt. Für Sonnenaufgang und Sonnenuntergang reicht meist der ND16 oder gar kein Filter.
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