Mein Equipment 2022 — Was hat sich geändert?
Hinweis: Das ist mein Equipment-Setup aus dem Jahr 2022 — behalten als historischer Rückblick. Mein aktuelles Setup findest du im Content Creator Equipment 2026 Guide.
Mein Equipment 2022 — Was hat sich geändert und was ich heute nutze
Als Travel Content Creator ist mein Equipment mein wichtigstes Werkzeug. Über die Jahre habe ich tausende Euro in Kameras, Drohnen und Zubehör investiert — und dabei viel Lehrgeld bezahlt. In diesem Beitrag zeige ich dir, was sich seit 2022 in meinem Setup verändert hat, welche Ausrüstung ich aktuell nutze und warum ich bestimmte Entscheidungen getroffen habe.
- Kamera-Upgrade 2022 von Sony A7 III auf A7 IV brachte 33 MP, bessere Echtzeit-Augenerkennung und 4K60p — der Sprung, der meine Content-Qualität auf Profi-Niveau gehoben hat.
- Drohnen-Strategie: Wechsel zur DJI Mini 3 Pro (unter 249 g) eliminierte Registrierungspflicht in vielen Ländern; heute fliege ich die Mini 5 Pro mit besserem Sensor und Rundum-Hinderniserkennung.
- Objektiv-Evolution vom 24-70 mm Allrounder zum 16-35 mm Weitwinkel plus 70-200 mm f/4 — dramatischere Landschaften und Wildlife-Details statt kompakter Kompromiss-Brennweiten.
- GoPro 2022 abgelöst: Die DJI Osmo Action 3 brachte bessere Stabilisierung und natürlichere Farben — heute fliegt die DJI Action 6 Pro mit, ein einheitliches DJI-Ökosystem spart Zeit am Set.
- Gesamtlektion nach 4+ Jahren Upgrades: Das vollständige Profi-Setup (A7V + A7 IV + Mavic 4 Pro + Mini 5 Pro) kostet ~18.200 € und ~424 € pro Monat — als Creator steuerlich absetzbar, als Investition in Qualität und Verlässlichkeit gerechtfertigt.
Mein Equipment-Setup 2022 vs. heute
2022 war für mich ein Wendejahr in Sachen Ausrüstung. Ich habe mehrere wichtige Upgrades gemacht, die meine Content-Qualität auf ein neues Level gehoben haben. Hier der direkte Vergleich:
| Kategorie | Vorher (2021) | 2022 Upgrade | Heute (2026) |
|---|---|---|---|
| Kamera | Vollformatkamera | Sony A7 IV | Sony A7V (Haupt) + A7 IV (Zweit) |
| Drohne | ältere Reisedrohne | DJI Mini 3 Pro | DJI Mavic 4 Pro + Mini 5 Pro |
| Action-Cam | GoPro Hero 9 | DJI Osmo Action 3 | DJI Action 6 Pro |
| Stativ | Manfrotto Befree | Peak Design Travel Tripod | K&F Concept Carbon Tripod |
| Speicher | 64GB SD | Kingston 256GB V60 | Sony Tough CFexpress Type A 160GB |
Kamera 2026: Sony A7V als Haupt-Body, A7 IV als Zweit-Body
Die Sony A7 IV war 2022 mein wichtigstes Upgrade. Der Sprung von der A7 III war enorm: 33 Megapixel statt 24, ein deutlich besserer Autofokus mit Echtzeit-Augenerkennung, 4K60p-Video und ein verbesserter Bildstabilisator. Sie hat seitdem buchstäblich jede Reise mitgemacht und liefert nach wie vor fantastische Ergebnisse.
Heute (2026) ist die Sony A7V mein Haupt-Body — der neue Sensor, der KI-basierte Autofokus mit Motiverkennung und 10-Bit 4:2:2 intern sind ein echter Gamechanger für Hybrid-Shooter. Die A7 IV bleibt als zweiter Body im Setup: zuverlässige Backup-Option auf großen Produktionen, oder dauerhaft mit dem Telezoom bestückt, während die A7V den Weitwinkel trägt — kein Linsentausch mitten im Shoot.
Meine Objektive
Ein Kamerabody ist nur so gut wie seine Objektive. Hier mein aktuelles Lineup:
- Tamron 17-28mm f/2.8 Di III RXD: Mein Weitwinkel für Landschaften und Architektur. Dieses Objektiv kommt auf jede Reise mit — die Bildschärfe ist unglaublich, und für Drohnen-Perspektiven vom Boden aus (wenn Drohnenflug verboten ist) unverzichtbar.
- Tamron 28-200mm f/2.8-5.6 Di III RXD: Mein Reisezoom-Allrounder. Ein einziges Objektiv von Weitwinkel bis Tele — von Porträt über Street bis Architektur deckt das 70% meiner Shots ab, ohne Linsentausch.
- Tamron 50-400mm f/4.5-6.3 Di III VC VXD: Für Wildlife, Safari und Kompositionen aus der Ferne. In Kenia war diese Brennweite Gold wert für die Safari-Aufnahmen — und kompakt genug, um sie wirklich mitzuschleppen.
Gesamtgewicht meiner Kameraausrüstung mit beiden Bodies und drei Tamron-Objektiven: etwa 4,2 kg. Das klingt nach viel, aber für ein professionelles Full-Frame-Setup mit Reichweite von 17 bis 400mm ist das vergleichsweise leicht. Sony’s spiegelloses System ist einer der Hauptgründe, warum ich nie zu Canon oder Nikon gewechselt bin.
Drohnen 2026: DJI Mavic 4 Pro & Mini 5 Pro im Doppel-Setup
Die Drohne ist für mich als Travel Creator DAS differenzierende Equipment. Jeder kann ein Handyfoto von einem Strand machen — aber eine perfekte Drohnenaufnahme aus 100 Metern Höhe? Das ist der Content, der auffällt und der mich von anderen Creatorn unterscheidet.
2022 habe ich von der Mavic Air 2 auf die DJI Mini 3 Pro gewechselt. Der Hauptgrund: das Gewicht. Die Mini 3 Pro wiegt unter 249 Gramm und fällt damit in vielen Ländern in die Kategorie „registrierungsfrei“. Das spart Papierkram und ermöglicht Flüge an Orten, wo schwerere Drohnen verboten sind.
Mittlerweile bin ich bei der DJI Mini 5 Pro angekommen. Der Sensor ist deutlich besser, der Dynamikumfang größer und die Hinderniserkennung auf allen Seiten gibt mir mehr Sicherheit bei schwierigen Flugmanövern. Die Bildqualität der DJI Mini 5 Pro kommt erstaunlich nah an die größeren Mavic-Modelle heran — bei einem Bruchteil des Gewichts.
Heute (2026) fliege ich beide Welten parallel: Die DJI Mavic 4 Pro (~1.800 €) ist mein Haupt-Setup für maximale Bildqualität — größerer Sensor, höherer Dynamikumfang, längere Flugzeit, robuster bei Wind. Die DJI Mini 5 Pro Fly More Combo Plus (~1.199 €, unter 249 g) bleibt für Länder mit strengen Drohnenregeln (Marokko-Klassen, Insel-Restriktionen) und für Trekking-Touren, wo jedes Gramm zählt. Welche Drohne mitkommt, entscheidet die Destination, nicht die Lust.
Drohnenaufnahmen, die meine Karriere geprägt haben
Einige meiner erfolgreichsten Instagram-Posts sind Drohnenaufnahmen: Die Dünen von Maspalomas auf Gran Canaria, die Küste von Madeira, die Vulkanlandschaft auf Lanzarote, die Fjorde in Norwegen. Drohnenbilder generieren durchschnittlich 40-60% mehr Engagement als normale Fotos — weil die Perspektive einfach einzigartig ist.
Action-Cam: Von GoPro zur DJI Action 6 Pro
2022 habe ich von der GoPro Hero 9 auf die DJI Osmo Action 3 gewechselt — der Sprung war so überzeugend, dass ich seitdem im DJI-Ökosystem geblieben bin und heute die DJI Action 6 Pro nutze. Die Action 6 Pro hat eine bessere Stabilisierung als jede GoPro, die ich je hatte, die Farbwiedergabe ist natürlicher und die Magnethalterung ist genial für schnelle Wechsel.
Ich nutze die Action-Cam hauptsächlich für:
- Kitesurfen: Helm-Mount, POV-Perspektive, 4K120fps für Slow-Mo
- Wanderungen: Zeitraffer-Aufnahmen des gesamten Trails
- Unterwasser: Die DJI Action 6 Pro ist bis 20m wasserdicht — perfekt für Schnorcheln
- Vlogs: Der Flip-Screen macht Selfie-Vlogs einfach
Zubehör, das den Unterschied macht
Peak Design Travel Tripod
Das kompakteste Reisestativ auf dem Markt. Zusammengefaltet kleiner als eine Wasserflasche, aber stabil genug für meine Sony A7 IV mit dem schweren 70-200mm. Nicht billig (350 €), aber jeden Cent wert.
Kingston Canvas React Plus SD-Karten
Ich nutze ausschließlich Kingston V60-Karten — schnell genug für 4K60p-Video und zuverlässig. Nach einem Datenverlust mit einer No-Name-Karte in Vietnam spare ich nicht mehr an Speicherkarten. Aktuell habe ich drei 256GB-Karten und eine 512GB für längere Trips.
ND-Filter
Für Drohne und Kamera unverzichtbar. Auf der Drohne nutze ich ein ND-Filter-Set (ND8, ND16, ND32, ND64) von Freewell. Für die Sony verwende ich variable ND-Filter von K&F Concept — günstig und qualitativ überraschend gut.
Externe Festplatte
Auf Reisen produziere ich schnell 100-200 GB an Rohdaten pro Woche. Meine Seagate Expansion (4TB) reist immer mit — und alle Bilder werden zusätzlich in die Cloud hochgeladen (Google Drive Business). Doppelte Sicherung ist Pflicht — eine verlorene Festplatte mit unbezahlbaren Reisefotos wäre eine Katastrophe.
Was ich NICHT mehr mitnehme
Über die Jahre habe ich gelernt, was ich wirklich brauche — und was nur unnötiges Gewicht ist:
- Laptop: Ich bearbeite unterwegs nur noch am iPad Pro. Lightroom Mobile + LumaFusion reichen für 90% meiner Arbeit.
- Gimbal: Die In-Body-Stabilisierung der Sony A7 IV und die DJI Action 6 Pro machen einen separaten Gimbal überflüssig.
- Blitz: Für Travel-Fotografie nutze ich fast ausschließlich Available Light. Ein Blitz kommt nur bei speziellen Indoor-Shoots mit.
- Gimbal: IBIS der Sony A7V + DJI Action 6 Pro machen einen separaten Gimbal überflüssig — ausgenommen spezielle Studio-Shoots.
Equipment-Kosten — eine ehrliche Auflistung
| Equipment | Kaufpreis | Nutzungsdauer | Kosten/Monat |
|---|---|---|---|
| Sony A7V (Haupt-Body) | ~4.000 € | 4 Jahre | ~83 € |
| Sony A7 IV (Zweit-Body) | ~2.300 € | 4 Jahre | ~48 € |
| 3× Tamron-Objektive (17-28, 28-200, 50-400 mm) | ~2.650 € | 6+ Jahre | ~37 € |
| DJI Mavic 4 Pro (Fly More) | ~2.600 € | 3 Jahre | ~72 € |
| DJI Mini 5 Pro (Fly More Combo) | ~1.200 € | 3 Jahre | ~33 € |
| DJI Action 6 Pro | ~450 € | 2 Jahre | ~19 € |
| K&F Carbon Tripod | ~280 € | 5+ Jahre | ~5 € |
| PolarPro ND-Filter Set (Kamera + Drohne) | ~450 € | 4 Jahre | ~9 € |
| Speicher (CFexpress Type A + SD-Karten) | ~500 € | 3 Jahre | ~14 € |
| Taschen & Cases (Peak Design) | ~550 € | 5+ Jahre | ~9 € |
| Akkus & Ladezubehör | ~600 € | 3 Jahre | ~17 € |
| iPad Pro + Editing-Software | ~1.800 € | 4 Jahre | ~38 € |
| Zubehör & Austauschteile | ~800 € | 3 Jahre | ~22 € |
| Ausrüstungs-Versicherung | ~220 €/Jahr | laufend | ~18 € |
| Gesamt (Hardware) | ~18.200 € | — | ~424 € |
~424 € pro Monat für ein vollständiges Profi-Setup — weniger als ein Firmenwagen-Leasing, und als Content Creator vollständig steuerlich absetzbar. Das Gesamt-Investment von ~18.200 € klingt nach viel, verteilt auf die Nutzungsdauer ist es professionelles Handwerkszeug zu Handwerker-Preisen.
Tipps für Einsteiger — welches Equipment brauchst du wirklich?
Wenn du gerade erst mit Travel Content anfängst, brauchst du NICHT mein komplettes Setup. Hier meine Empfehlung für verschiedene Budget-Stufen:
Budget-Setup (unter 1.000 €)
- Smartphone (dein aktuelles!) — moderne Handykameras sind erstaunlich gut
- DJI Mini 2 SE (~300 €) — günstige Einsteigerdrohne mit gutem Video
- Gorillapod (~30 €) — flexibles Mini-Stativ für Handy und Action-Cam
Mittleres Setup (2.000-4.000 €)
- Sony A6700 oder Fujifilm X-T5 (~1.400-1.700 €) — APS-C Kameras mit hervorragender Bildqualität
- DJI Mini 3 Pro (~760 €) — unter 249g, exzellente Bildqualität
- Ein gutes Kit-Objektiv + ein Festbrennweiten-Objektiv
Profi-Setup (ab 18.000 €)
- Sony A7V (Haupt) + A7 IV (Backup) — Vollformat-Duo, maximale Flexibilität
- DJI Mavic 4 Pro + Mini 5 Pro — zwei Drohnen für jede Restriktion
- DJI Action 6 Pro — vielseitigste Action-Cam, robust bei Hitze
- Drei Tamron-Objektive (17-28, 28-200, 50-400mm), K&F Carbon Tripod, PolarPro ND-Filter
FAQ — Häufige Fragen zu meinem Equipment
Warum Sony und nicht Canon oder Nikon?
Ich bin 2018 zu Sony gewechselt, als das spiegellose System deutlich weiter war als die Konkurrenz. Mittlerweile sind Canon und Nikon aufgeholt — aber ein Systemwechsel kostet tausende Euro (Objektive!), und es gibt keinen zwingenden Grund zu wechseln. Sony’s Autofokus ist nach wie vor der beste auf dem Markt.
Hast du Probleme mit Drohnengesetzen auf Reisen?
Ja, ständig. Drohnengesetze sind weltweit ein Flickenteppich. In manchen Ländern (Marokko, Indien, Kuba) sind Drohnen komplett verboten. In der EU gelten einheitliche Regeln, aber Nationalparks sind fast immer Flugverbotszonen. Ich checke vor jeder Reise die lokalen Vorschriften auf der App „Drone Buddy“ und der Website der lokalen Luftfahrtbehörde.
Wie transportierst du das ganze Equipment?
Alles passt in einen Peak Design Travel Backpack (45L). Kamera und Objektive im gepolsterten Camera Cube, Drohne und Action-Cam in der Seitentasche, Stativ außen befestigt. Im Flugzeug geht der Rucksack als Handgepäck mit — Equipment kommt bei mir NIE ins aufgegebene Gepäck.
Versicherst du dein Equipment?
Ja, über eine separate Fotoausrüstungs-Versicherung. Kostet mich etwa 200 €/Jahr und deckt Diebstahl, Beschädigung und sogar Verlust durch Airlines ab. Bei Equipment im Wert von über 18.000 € ist das ein absoluter No-Brainer.
Fazit — Equipment ist wichtig, aber nicht alles
Gutes Equipment hilft, besseren Content zu produzieren. Aber die beste Kamera der Welt nützt nichts, wenn du nicht weißt, wie du sie einsetzt. Investiere in dein Wissen genauso wie in dein Gear: Lerne Bildkomposition, verstehe Licht, übe Nachbearbeitung. Die Kombination aus gutem Equipment und dem Wissen, es richtig einzusetzen, macht den Unterschied zwischen durchschnittlichem und herausragendem Travel Content.
Equipment-Pflege auf Reisen — So schütze ich mein Gear
Reisen sind hart für Equipment. Sand am Strand, Feuchtigkeit im Dschungel, Staub in der Wüste, Salzwasser am Meer — all das kann deine Ausrüstung beschädigen oder zerstören. Hier meine bewährten Tipps für die Equipment-Pflege unterwegs:
Kamera-Pflege
- Sensor-Reinigung: Ich reinige den Sensor alle 2-3 Wochen mit einem Rocket Air Blaster und bei Bedarf mit Sensor-Swabs. In staubigen Umgebungen (Wüste, Vulkanlandschaft) öfter.
- Objektivreinigung: Ein Mikrofasertuch und Lens-Wipes reisen immer mit. Nach jedem Tag am Meer wird die Frontlinse gereinigt — Salzwasser-Ablagerungen können die Vergütung angreifen.
- Feuchtigkeitsschutz: In tropischen Ländern lege ich Silica-Gel-Pakete in die Kameratasche. Schimmel auf Objektiven ist ein reales Problem in feuchten Klimazonen.
- UV-Filter: Auf jedem Objektiv sitzt ein günstiger UV-Filter als Kratzschutz. Kostet 20 € und schützt ein 2.000 €-Objektiv.
Drohnen-Pflege
- Propeller prüfen: Vor jedem Flug Propeller auf Risse und Beschädigungen checken. Ein defekter Propeller = Absturz.
- Akkus bei Raumtemperatur lagern: Drohnenakkus mögen keine Extreme. Nicht im heißen Auto lassen, nicht bei unter 10°C fliegen ohne Aufwärmphase.
- Firmware updaten: Immer vor einer Reise die neueste Firmware installieren. Mitten in einem Shoot ein Update durchführen zu müssen, ist der GAU.
- Gimbal-Schutz: Der Gimbal der DJI Mini 5 Pro ist empfindlich. Immer die Gimbal-Abdeckung nutzen beim Transport.
Allgemeine Tipps
- Backup ist Pflicht: Jeden Abend Bilder auf die externe Festplatte UND in die Cloud sichern. Ein verlorenes SD-Karten-Image ist nicht wiederherstellbar.
- Akkus im Handgepäck: Lithium-Akkus müssen laut Flugvorschriften ins Handgepäck — nicht ins aufgegebene Gepäck. Das gilt für Kamera-Akkus, Drohnen-Akkus und Powerbanks.
- Equipment-Liste führen: Ich habe eine Spreadsheet mit allen Seriennummern. Bei Diebstahl oder Verlust ist das für die Versicherung essentiell.
- Reparatur-Kit mitnehmen: Ein kleines Set mit Schraubendrehern, Gaffer-Tape und Kabelbindern hat mir schon mehrfach den Tag gerettet.
Was kommt als Nächstes? — Meine Equipment-Wunschliste
Technologie steht nie still, und auch mein Setup entwickelt sich weiter. Was mich aktuell reizt:
- Sony A9 III: Die erste Kamera mit Global Shutter — kein Rolling-Shutter-Effekt mehr, ultraschneller Autofokus. Für Action-Fotografie beim Kitesurfen ein Gamechanger. Preis: ~6.500 € — muss sich noch lohnen.
- DJI Air 3S: Für Situationen, wo die DJI Mini 5 Pro an ihre Grenzen stößt — größerer Sensor, längere Flugzeit, robuster bei Wind. Aber: 900g = Registrierungspflicht in der EU.
- Insta360 X4: 360-Grad-Kameras werden für Social Media Content immer wichtiger. Die „unsichtbare Selfie-Stick“-Shots sind genial für Instagram Reels.
Aber jedes Upgrade muss sich rechnen: Verbessert es meinen Content wirklich spürbar? Oder ist es nur ein „Nice-to-have“? Diese Frage stelle ich mir bei jeder Anschaffung — und spare dadurch jedes Jahr tausende Euro, die ich stattdessen in Reisen investiere.
Equipment für verschiedene Reisetypen
Nicht jede Reise erfordert das volle Setup. Hier meine Equipment-Konfigurationen für verschiedene Reisetypen:
Strandurlaub (Kanaren, Algarve, Karibik): Sony A7V + Tamron 17-28mm, DJI Mini 5 Pro, DJI Action 6 Pro für Unterwasser. Die Action-Cam ist am Strand der Star — wasserdicht, sandresistent und perfekt für spontane Shots.
Roadtrip (Norwegen, Island, Neuseeland): Volle Ausrüstung. Beim Roadtrip habe ich Platz im Auto und brauche maximale Flexibilität — Landschaften, Drohnenaufnahmen, Action-Shots am Straßenrand.
Citytrip (Städtereise, kurz): Sony A7V + Tamron 28-200mm. Nur eine Kamera, ein Objektiv, kein Stativ. Leicht und schnell — perfekt für Street Photography und Restaurant-Besuche.
Trekking/Wanderung (E5, Annapurna, Inca Trail): Sony A7V + Tamron 17-28mm, DJI Mini 5 Pro. Jedes Gramm zählt. Action-Cam nur wenn Gewicht es erlaubt. Stativ bleibt zu Hause — dafür ein Gorillapod.
Die richtige Equipment-Auswahl pro Trip spart Gewicht, schont den Rücken und sorgt trotzdem für Top-Content. Weniger ist oft mehr — gerade auf Reisen.






